Wie einige vielleicht wissen, nutze ich zwei Drucker. Zum einen einen Samsung SXC4200-Laserdrucker und einen 24 Nadeldrucker. Der Nadeldrucker ist der Epson LQ300+II – Ein sehr gutes gerät. Kann sowohl Einzelblatt als auch endlos. Das mit Schub- und Zug-Traktor. Einfach hinten rausnehmen und vorn einstecken, fertig.

Damit drucke ich zB meine Rechnungen aus;

(zB die von Manitu (etwas Zensiert vor dem Ausdruck :-) ))

Nun wollte ich damit meine Etiketten bedrucken um damit meine Liquid-Flaschen endlich mal schön zu beschriften. Aber entweder bin ich zu doof oder mit Linux/CUPS, LibreOffice und der Fritzbox klappt das nicht. Unter XP klappt das alles einwandfrei. Aber XP ist keine Lösung :-D

Also musste ich zwei Sachen rausfinden;
1.) Wie drucke ich von der Konsole aus (War eh von Interesse, da ich noch so 1-2 Ideen habe)
2.) Wie viele Zeichen bekomme ich auf meine 100x135mm Etiketten

Beides war recht leicht heraus zu finden. Okay, das erste nicht so wirklich:
zB:

ls /|netcat -w 1 10.0.0.1 9100

Druckt den Verzeichnis-Inhalt von / (unter Windows wäre das wohl C:\) aus. Also druckt ein

cat datei.txt | netcat -w 1 10.0.0.1 9100

eine Datei aus. So war es auch. Nun musste ich nur noch raus finden, wie viele Zeichen und Zeilen. Bereits nach 4 Test-Ausdrucken wusste ich, das ich 15/16 Zeilen und ca. 38 Zeichen pro Etikett unterbringen kann. Mein Test-text? :-D

Testausdruck auf Etiketten um den Druckbereich festzustellen

Testausdruck auf Etiketten um den Druckbereich festzustellen. Ein sehr Wirrer Text :-)

Das ganze mit nc zu regeln hat noch einen Riesen Vorteil: Ich kann so von jedem Linux hier im LAN aus drucken. Also nicht erst CUPS und Treiber installieren, sondern einfach so drucken. Dies hat allerdings den ‚Nachteil‘, das ich nur auf Fonts vom Drucker zurückgreifen kann:

Fonteinstellungen am Drucker

Fonteinstellungen am Drucker

Aber gut, gerade für die Etiketten reicht Draft/DraftCondensed vollkommen aus. Wenn es Hübsch werden soll, kann man auch den Font „Script“ nehmen :-P

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