Da ich sehr häufig mit mc Arbeite (Server <> NAS vom Kumpel etc), nervte es mich an, immer das Passwort eingeben zu müssen. Es ist ein schweres Passwort, willkürliche Zeichen und so. Irgendwann hab ich statt „user:passwort@host“ einfach mal „user;passwort@host“ eingegeben und das Passwort wurde gespeichert.

Hat allerdings den nachteil, das ich jedes mal das Semikolon durch einen Doppelpunkt ersetzen musste. Gut, das ging eigentlich. Aber dennoch suchte ich vorhin mal, ob der Midnight Commander (mc) nicht doch die Passwörter speichern kann. Kann er nicht. Aber mit einer Datei, .netrc, kann man das.

Der Aufbau ist recht simpel:

cat ~/.netrc
 
machine www.example.com
        login Benutzername
        password ultrakompliziertespasswort

Empfehlenswert ist chmod 600 – damit keiner der anderen Benutzer die Datei einsehen kann!

Schon reicht ein
$ ftp www.example.com
um zu verbinden:

Connected to www.example.com.
220 10.0.0.188 FTP server ready
331 Password required for Benutzername
230 User Benutzername logged in
Remote system type is UNIX.
Using binary mode to transfer files.
ftp>

(Ja, mein dnsmasq-Container leitet *.example.com auf meinen test-‚vServer‘ (10.0.0.188) um :) )