Nach vielen googlen habe ich es endlich geschafft, die CT410 von Midland am PC zu Programmieren. Aber von vorn :)
Aktuell büffle ich für meine Amateurfunk-Prüfung (Klasse E – Wenn ich gut drauf bin, auch A – die Prüfungssimulationen bestehe ich immer!). Das CT410 von ALAN-Midland habe ich seit Ewigkeiten (2009 oder so…). Steht aber seit eh und je nur in der Ladeschale und wurde nur einmal benutzt: Mein Urlaub in Kiel… Auf 446.000MHz gab es seinerzeit (07/2009) ein zuvor geplantes 3 Minuten QSO. Die Programmierung der Frequenzen ist einfach Doof:

So hatte ich nur die acht PMR-Kanäle eingespeichert. Und die auch nur so halb. Irgendwann entdeckte ich beim Surfen dies:

Archivierte Seite ohne Plan :\
Hier der Plan:

Und wollte das nachbauen. Aber bei preisen von 1,18€ inkl. Versand aus China lohnt der Nachbau einfach nicht!
Nach 16 Tagen war mein „RS232 TTL“-Adapter da. Für nen weiteren € besorgte ich mir die beiden Klinkenstecker. Am Abend ging es dann ans Löten der Stecker. Die Dupont-Stecker habe ich aus einen alten PC vom Speaker genommen – passt :)
Da ich nicht wusste, wo genau RX, TX und GND dran muss, musste ich in der Tat ein Bild vom MAX232 suchen und schauen sowie mit dem MAX3232 vergleichen – und suchen, welche Leitungen vom 3232 an die Stecker gehen:
Pin 15(R1out(TX)) an 3,5er Klinke – Unten/Masse
Pin 13(T1in(RX)) an 2,5er Klinke – Mitte/Rechts
Masse von dem RS3232 an 2,5er Klinke Unten/Masse,

Die 5v -die der TTL-Adapter braucht- hole ich von USB. Anfangs war ich so kirre, das ich die 5v an VCC packte und Ground vom USB an Ground an den Pins. Bis mir dann aufgefallen ist, das der sich Ground/Masse ja vom Gehäuse/Stecker holt :)

Mit der „PX6IN1.exe“ klappt das eigentliche Programmieren recht gut:
ct410_proggen

Nicht wirklich leichter, aber definitiv angenehmer. Um die Namen angezeigt zu bekommen, muss man die CT410 ausschalten und mit gedrücker ENTER-Taste einschalten. Anschließen Menu > „NAME? 15“ > ON. Schon schaut es so aus:
IMG_20150301_012323

Noch ein kleiner Tipp für die, die wie ich noch keine Lizenz haben und eh damit nicht senden dürfen:
Nach dem ihr in der ersten Spalte die „Receive(MHz)“ eingegeben habt, löscht die Frequenz unter „transmit(MHz)“. Schon ist ein Senden (dort) nicht mehr möglich :)

Fazit:
Das Kabel für 2,18€ macht genau das selbe, wie andere kabel für mehr als 30€ (Funkversand…). Zugegeben, es sieht nicht so passend und wie dafür gemacht aus, aber hey: Es sind >30€ gespart – da Pupse ich auf das aussehen:

Für das ganze gibt es auch eine Software für Linux -kürzlich erst entdeckt!. Nennt sich „CHIRP“. Ist ähnlich aufgebaut wie das Proprietärere zeuchs von PUXIN und macht das selbe. Über einen umweg kann Chirp auch mit den Dateien von dem PUXIN-Tool etwas anfangen: Man muss der Datei einfach einfach ein .img anhängen und schon kann man sie öffnen. Oder man liest das gerät einfach aus. :)
Das ganze sieht dann so aus:


Bildschirmfoto-CHIRP
Die Programmierung ist mit Chirp sogar noch etwas einfacher, da man mehrere Speicher zugleich auswählen kann und zB für diese den Shift etc einstellen kann:
Bildschirmfoto-5

Nicht schön, aber macht genau das, was es soll :)

Hier nochmal die Gurke in ihrer ganzen Schönheit :)
c_2012-11-30 22.13.15