Also … Nach etwas Recherche sieht es so aus, als wenn das ganze Projekt doch nicht so legal ist… Auf der Homepage von xpenology steht zwar was von GPL und so, aber das ist nur die halbe Wahrheit! Aus einen Forum:

[…] DSM ist ein auf Linux basierendes System. Auf DSM laufen mehrere von uns speziell für unsere Geräte entwickelte und angepasste Programme, die das darunterliegende Linux als „Betriebsmittel“ nutzen.

Natürlich nehmen wir auch Anpassungen am Kernel selbst vor, ebenso wie an den grundlegenden Bibliotheken. Wir erfüllen dabei vollständig die Lizenzbedingungen der GPL und veröffentlichen die von uns verwendeten und veränderten Sourcen über den Entwickler-Bereich unserer Webseite. Das tatsächliche Hosting der GPL-Quellen findet dabei auf der bekannten Entwicklerplatform sourceforce statt.

Das Web Management sowie einzelne Programme auf dem System wurden von uns entwickelt um Ihnen die bekannte intuitive Oberfläche bereit zu stellen. Lösungen wie QuickConnect, TimeBackup, interne synchronisationen, Synology HA, usw. sind ebenfalls vollständige eigene Entwicklungen von uns.

Das Projekt XPenology verwendet nicht die GPL-Sourcen sondern nutzt die binären Versionen einer DSM-Installation auf einem unserer Geräte. Da XPenology ein vollständiges DSM verwendet, verstösst das Projekt sowie jeder Anwender dieser Software unter anderem gegen unser Copyright, gegen das Urheberrecht, sowie gegen das Markenschutzrecht (Synology ist eine eingetragene Schutzmarke). Weiterhin wird ein direkter Verstoß gegen einige uns zugeteilte und gültige Patente begangen, da eine Nutzung von uns ausschließlich auf unseren Geräten gestattet ist.

Die Behauptung, das gesamte DSM würde unter der GPL stehen bzw. XPenology würde ein legal nutzbares Projekt sein, wird schon damit ad absurdum geführt, daß sich der Inhaber der Domain xpenology.com hinter einem Verschleierungssystem („domainprivacygroup“) versteckt, sowie aktuell russische DNS-Server verwendet um aktuell auf einen in den Niederlanden stehenden Server zu verweisen. […]
(Quelle).

 

Wenn ihr nur ausprobieren wollt, ob ein Synology-NAS das richtige für euch ist, sehe ICH da kein Problem. Wenn ihr es allerdings „Produktiv“ einsetzen wollte, kann es, meiner Meinung nach, schnell Grauzone werden. Grau wie Holzkohle.

Mittlerweile habe ich das von meinen Server wieder entfernt und Linux reaktiviert. Mit dem ‚NAS‘ klappte so einiges nicht wie erhofft. zB ftp-User in ihren WWW-Verzeichnis einsperren. Kann sein, dass das gegangen wäre, aber nach 2 tagen hatte ich keine List mehr zu Fummeln. Auch das mit den Subdomains und Apache-VirtualHosts habe ich nicht ans laufen bekommen. Klar, man hat ssh zugang und kann das ggf. auch da regeln. Aber dann nehme ich lieber meinen Server – wenn ich schon fummeln muss :)

Aber alles andere lief wirklich bestens. Sei es das DHCP, VPN, DNS etc.