Moinsen. Mit meinen Server auf Arch-Basis war ich bisher vollkommen zufrieden. Er lief und, da Linux, war einfach zu Administrieren. Die tage surfte ich so rum, auf der suche nach … ne, aus Langeweile und fand nerd-supreme.de. In den Kommentaren las ich dann das Stichwort „Xpenology“. Kurz gesucht, gefunden, gezogen, Installiert und angefixt. Installiert hatte ich es zuerst in einer VM, dann auf einen alten Klapptop, und es lief erstaunlich gut. Wenn auch etwas träge. Klar… 1,6GHz Centrino mit 1,2GB Ram auf einer 40gb IDE-Platte. Dennoch, es reizte mich den ganzen Tag, das aufm Server zu pappen. Image Gesucht und gefunden, nach etwas *ich bin doof* hatte ich es dann Installiert. 

Die Möglichkeiten, die Synology einen bietet erschlagen einen gerade zu. Wenn man dann noch andere Paketquellen hinzufügt, ist es einfach nur Wahnsinn.
VPN? Eingestellt und läuft
FTP? Eingestellt und läuft (Wenn man denn weiß was man will und an die Gruppen denkt :) )
DNS? Läuft.
Surveillance Station? rennt bestens, selbst die Bewegungserkennung ist genial.
DLNA? Rennt ebenfalls.

Das einzige, was ich noch nicht hinbekommen habe, ist der HTTP-Server. Wenn ihr einen alten Rechner zu nem Server „umgebaut“ habt, schaut euch das mal an. Es macht wirklich Spaß und ist DAU-Kompatibel, wenn es einmal läuft.
Der Vorteil (aber auch etwas nachteil!) gegenüber zB NAS4Free ist, das der Bootloader aufm USB-Stick, CD oder SD Installiert werden muss und immer stecken muss bei nem Neustart. Dadurch hat man aber die Platte komplett frei – und nicht wie bei OpenNAS, das eine 1TB Platte einfach mal als Boot-Partition hergenommen wird und nicht mehr verfügbar ist :)

Derzeit sind alle Domains und Dienste deaktiviert, sobald ich das mit dem HTTP-Server und PHP herausgefunden habe, werden es meine Freunde erfahren :)

eine kleine Anmerkung für mich (und die, die ipkg Installieren wollen und daran scheitern):
die bootstrap.sh von ipkg musste ich bearbeiten:
von:

#!/bin/sh
 
# Replaced during packaging based on value in target-specific.mk
REAL_OPT_DIR=/volume1/@optware
 
if [ -e "$REAL_OPT_DIR" ] ; then
    echo "Backup your configuration settings, then type:"
    echo "  rm -rf $REAL_OPT_DIR"
    echo "  rm -rf /usr/lib/ipkg"
    echo "This will remove all existing optware packages."
    echo
    echo "You must *reboot* and then restart the bootstrap script."
    exit 1
fi

auf:

#!/bin/sh
# Replaced during packaging based on value in target-specific.mk
REAL_OPT_DIR=/volume1/@optware
#if [ -e "$REAL_OPT_DIR" ] ; then
#    echo "Backup your configuration settings, then type:"
#    echo "  rm -rf $REAL_OPT_DIR"
#    echo "  rm -rf /usr/lib/ipkg"
#    echo "This will remove all existing optware packages."
#    echo
#    echo "You must *reboot* and then restart the bootstrap script."
#    exit 1
#fi

Danach hat der das IPKG-Paket ohne murren Installiert.