Es war so 08/1988 als ich das erste mal Kontakt zum Amiga hatte. Die Situation war nicht die Tollste und ich hatte echt keine Ahnung, was der A500 da von mir wollte. Eine „Hochauflösende“ Grafik hielt eine Diskette – toll. Wo war das Basic? Ich legte dann eine Diskette ein, es war ein Spiel, was es genau war, weiß ich nicht mehr – Demenz! Irgendwann an dem Abend, das es nen Abend war, weiß ich noch, bekam ich das erste mal die Workbench in der Version 1.2 zu sehen. TOLL! kein Vergleich zu GEOS. Okay, heute ists „Schund“, wenngleich ich jetzt auch wieder damit rumspiele. Das Thema „Amiga“ hielt mich fest, ich habe, ich schwöre, jeden Tag daran gedacht. Leider dauerte es ewig bis ich meinen A500+ (+ = 1MB Ram!) bekam. Muss so anfang der 90er gewesen sein, genau weiß ich das nicht mehr. Der Verkäufer zeigte mir, das der Amiga lief und lies einige Demos laufen. HAMMER! Wirklich. Okay, die Sau hatte nen „Fetten“ PC da stehen. Mit MS-DOS. Irgendwie Magisch. Ich bekam die mit dem „Saddam Hussein“ Versifften Demos mit. Irgendwann ging mir der A500+ aufm Sack, wirklich. Ich hasste das Arbeiten mit Diskette, ich wollte ne HD haben. In Krefeld gab es mal nen komischen laden. Der hatte viel Commodore Hardware, auch wenn er „PC“ hieß, einige werden ihn sicherlich noch kennen, war Ostwall ecke Neue-Linner-Straße. Die Angestellten hatten so was von keinen Peil von Computern, Verkauf und so. Aber ihn gab es. So hatte ich mir dann irgendwann meinen A600 mit 40MB HDD (für 699DM) da „besorgt“ (Später noch 3 externe Laufwerke und sonstiges nützliches zubehör (Liebe Abmahner, Staatsanwälte etc, DAS IST VERJÄHRT!!! :-D )).  Kickstart 37.350 und die WB2.1 waren dabei. Damit war ich viele Jahre mehr als Glücklich. Die Kiste erntete viel Kritik. „Ist ja nur nen A500+ mit KS2“ etc… ABER: Er Lief. Und mit 40MB kam ich weiter als mein Bruder mit seinen A1200 und der 20MB HDD.

So, was macht man nun mit einen Amiga 600 mit HDD und Workbench? Gute Frage,  man beschäftigt sich irgendwie damit. Passt es an, „Stylt“ es mit MagicWB auf, Spielt mit nem Hex-Editor rum, das da oben „Peters Workbench“ steht (Statt „Amiga Workbench“) etc. Das Amiga Basic war nicht zu gebrauchen. Langsam, träge und lahm. So befasste ich mich zeitweise mit Arexx/Rexx – das war aber nicht so wirklich das wahre. Also blieb es bei kleineren Optimierungen etc. Na klar, Spielen auch. Zu unseren Favoriten zählte Ports of Call und „Bundesliga Manager Prof.“ sowie „Super Frog“. Irgendwann kam ich dann („PC“ lässt grüßen!(Hey… Ich war Jung und hatte nie Geld…)) kostenlos an „VirusControl“ von Pius Nippgen. Ein Tolles Programm. Ein paar Punkte störten mich aber Massivst. So watschelte ich zur Telefonzelle und rief einfach mal die Nummer von ihm an, ein wirklich netter Kerl, und unterhielt mich lange -und oft- mit ihm, erklärte ihn, was man besser machen kann. die Schaltbare Resetfestigkeit in Version 5 ist auf meinen mist gewachsen, denn manchmal ists halt nervig gewesen, wenn man auf jedes KB angewiesen war und man erst den Rechner vorher komplett Ausschalten musste. Irgendwann hatte ich dann einen Brief im Kasten, aus Gersheim, das neue VirusControl5. So dümpelte ich also mit dem Amiga daher. Und es war eine schöne Zeit, die ich auch nicht missen möchte. Den Amiga schaffte ich so 1995 ab, ich weiß bis heute nicht, wieso und warum. Ich weiß nur noch, das ich ihn 1998 wieder entdeckt habe und auch Reaktivierte. Diesmal aber mit einer fetten 2GB HDD (Extern). Dies aber auch nur Temporär.
1996 kam dann mein erster PC – Dies im nächsten Teil