Nun, ich wurde gefragt, warum ich nicht mehr Virtualbox am heimischen Laptop benutze und stattdessen einen ganzen Rechner für Proxmox genommen habe.

Die Antwort: Geschwindigkeit und Bequemlichkeit. Bei Virtualbox muss man zB Debian oder Archlinux komplett Installieren. Das ist recht nervig, wenn man mal eben was testen will und sich nicht die Hauptinstallation vergeigen will. Mit Proxmox erstelle ich binnen 2 Minuten ein laufendes Debian, Ubuntu, Suse oder eben Archlinux.

Bei Virtualbox habe ich es bisher so gemacht, das ich eine Grundinstallation von Debian und Arch hatte, die dann immer geklont habe, wenn ich mal etwas testen wollte. Dauerte immer so 5-10 Minuten, je nach dem. Mit Proxmox geht das erheblich schneller. Aktuell schreibe ich mir ein kleines Webinterface, wo ich alles direkt in einer Maske eingeben kann und er mir das dann erstellt (shell_exec / „pct create“).

Ein weiterer vorteil ist, das die Maschinen nur das an Ressourcen nehmen, was sie gerade wirklich brauchen. Jeder dieser Maschinen habe ich 512MB und 8GB-HDD zugewiesen:
Bildschirmfoto-10

Wie oben geschrieben, die geschwindigkeit zB reboot ist atemberaubend 🙂
Bildschirmfoto-8
Der Reboot einer VM mit Archlinux dauert ca. 35 Sekunden…

Dagegen der Reboot des Containers nur ~1 Sekunde:
Bildschirmfoto-9

Wie man auf dem Bild auch erkennt, gibt es halt gewisse nachteile. Zum Beispiel die Uptime. Bei Debian-Maschinen wird 0 angezeigt, Archlinux übernimmt die Uptime vom Host. Aber da kann ich sehr gut mit leben. Was leider auch nicht geht, zumindest nicht ohne Umwege, ist der betrieb eines OpenVPN-Servers in einem CT. Ist für mich aber auch nicht mehr so wichtig, mittlerweile habe ich AutoSSH und Tunnel für mich entdeckt, damit geht alles wunderbar.

Braucht man schnell eine WordPress-Installation? kein Thema: Hier
Ein Minimales Debian, CentOS, Suse, Ubuntu? Kein Thema, findet sich hier.
Archlinux? Hier 🙂

Flattr this!